Schmalz hat vor kurzem die Roboter-Werkzeugwechsler von ATI in einer neuen, nachhaltigen, automatisierten Anwendung für Design-Tests eingesetzt. Das Ergebnis ist eine umfassendere Konzeptprüfung und eine kürzere Projektdurchlaufzeit für die Kunden. Es ist allgemein bekannt, dass ATI-Produkte die Produktivität von automatisierten Systemen steigern können, aber bei Schmalz erreicht dies eine ganz neue Ebene.
Jedes Projekt bei Schmalz ist einzigartig und beginnt mit einer umfassenden Bewertung der bestehenden Anwendung des Kunden. Historisch gesehen ist dies eine der zeitaufwändigsten Aufgaben im Projektablauf, da sie stark von manueller Arbeit abhängig ist. Seit dem Einsatz von ATI-Werkzeugwechslern in der Roboter-Testzelle kann Schmalz umfassendere Designtests durchführen und den Projektdurchsatz erhöhen. Zusammen ermöglichen diese Prozessverbesserungen ein höheres Maß an Kundenservice.
Die neue Roboter-Testzelle umfasst einen QC-310 Master und drei QC-310 Tools, die an verschiedenen Schmalz-Lagengreifern montiert sind – die jeweils bis zu 130 Pfund wiegen können, bevor ein Produkt gehandhabt wird. Aufgrund der großen Bandbreite an Kundenmaterialien, die für Vakuum-Greifanwendungen verwendet werden, benötigte man ein System, das von federleichten Kunststoffplatten bis hin zu extrem schweren Automobilkomponenten alles aufnehmen kann. Der Heavy Duty QC-310 Tool Changer von ATI eignet sich sowohl für die Größe des 600 kg schweren FANUC-Roboters als auch für die unvorhersehbaren Lasten des Testmaterials der Kunden.


Der erste Schritt zur Automatisierung des Proof-of-Concept-Prozesses war die Installation eines großen FANUC-Roboters für das Materialhandling. Dies brachte einige anfängliche Vorteile mit sich, aber die Werkzeuge mussten immer noch von Hand gewechselt werden, was zu Ausfallzeiten führte. Lee Strahler, Anwendungstechniker bei Schmalz, berichtet: „Ohne Werkzeugwechsler müssen wir das Werkzeug manuell mit Bolzen und Rändelschrauben vom Roboter lösen, das Werkzeug auf einem Wagen wegrollen und auf die gleiche Weise ein neues Werkzeug anbringen. Das ist mühsam und für eine Person allein nicht zu schaffen.“

Durch die Integration der Hochleistungs-Werkzeugwechsler von ATI ist Schmalz in der Lage, die variablen Nutzlasten des Kundenmaterials zu handhaben und nahtlos zwischen den verschiedenen Lagengreifern in einem einzigen Testlauf zu wechseln. Bei Bedarf können mehrere Versuche durchgeführt werden, um die beste Ausrüstung für den Auftrag auszuwählen. Der neue Prozess reduziert die nicht wertschöpfende Zeit in der Anwendung und ermöglicht eine schnellere Umsetzung von Designs. Strahler merkte außerdem an, dass der Einsatz von ATI-Werkzeugwechslern in der Anwendung ein zusätzliches Maß an Sicherheit bietet, da die Mitarbeiter nicht in die Roboterzelle gelangen.
Das größte Hindernis für die Roboter-Testzelle von Schmalz war das Fehlen eines eigenen Roboterprogrammierers vor Ort. Strahler erklärt: „Um dies einzurichten und für uns zu nutzen, musste der Werkzeugwechsel schnell und einfach von einem unserer Anwendungstechniker programmiert werden können.“ Sie führt weiter aus, dass der eingebaute ausfallsichere Verriegelungsmechanismus, die einfach zu bedienenden Ver- und Entriegelungssensoren und die hohe Wiederholgenauigkeit der ATI-Werkzeugwechsler die Implementierung dieser Produkte für einen weniger erfahrenen Programmierer einfach machten. „Der Verlust des Luftdrucks und das Fallenlassen eines mehrere Tausend Dollar teuren Werkzeugs war keine Option“, sagt Strahler, und die inhärenten Merkmale des ATI-Werkzeugwechslers halfen Schmalz, dies zu vermeiden.
Die Installation war eine wichtige Investition, die zu Zeit- und Kosteneinsparungen geführt hat. Mit der neuen Roboter-Testzelle kann Schmalz mehr kundenspezifische Systeme in kürzerer Zeit entwerfen und testen und jedes Kundenmuster gründlicher bewerten. Das neue System steht auch im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens; es ist in einer einzigen Arbeitszelle untergebracht, und zusätzliche Werkzeuge können ganz einfach hinzugefügt werden, um die Produktivität weiter zu steigern. So entwickelt Schmalz derzeit ein spezielles Werkzeug zum Greifen von Beuteln, um den US-amerikanischen Kundenmarkt zu bedienen.
Über Schmalz, Inc: Schmalz ist Weltmarktführer für Vakuum-Automatisierung und ergonomische Handhabungslösungen. Die Produkte von Schmalz werden weltweit in den Branchen Logistik, Glas, Metall, Automotive, Verpackung und Holzindustrie eingesetzt.
Mit umfassender Beratung, Innovationsorientierung und erstklassiger Qualität bietet Schmalz seinen Kunden einen dauerhaften Nutzen. Die intelligenten Lösungen von Schmalz machen Produktions- und Logistikprozesse flexibler und effizienter und bereiten sie auf den zunehmenden Trend zur Digitalisierung vor.
Schmalz ist in mehr als 80 Ländern und in allen wichtigen Märkten vertreten. Das Familienunternehmen beschäftigt über 1.100 Mitarbeiter am Hauptsitz in Glatten im Schwarzwald und in den 17 internationalen Tochtergesellschaften.
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